DER GRÖSSTE FISCHPASS EUROPAS AN DER STAUSTUFE IN IFFEZHEIM .

Die Staustufe Iffezheim

PROGRAMM " LACHS 2000 "

Im Jahr 1987, als der Fluss noch von den Spuren des SANDOZ-Unfalls gezeichnet war, hat die Internationale Kommission zum Schutze des Rheins ( IKSR ) Vorschläge formuliert, wie das Ökosystèm des Rheins verbessert werden kann, damit bis zum Jahr 2000 die grossen Wanderfische, insbesondere der Lachs, zurückkehren können, ohne auf unüberwindbare Hindernisse zu stossen. Der Einbau von Fischaufstiegseinrichtungen im Bereich des Kraftwerkes Iffezheim ist ein wesentlicher Schritt hin zu diesem Ziel.

 

Fischpass

Zur Konzeption des Fischpasses wurde vom " Laboratoire National d 'Hydraulique " der EDF in Chatou gemeinsam mit französischen und deutschen Fischereiexperten, Versuche an hydraulischen Modellen durchgeführt. Ziel dieser Untersuchungen war, Position und Grösse der drei Eingänge zu ermitteln und die Becken der Fischtreppe sowie das Verteilbecken zu optimieren.Vom Verteilbecken aus strömt das Wasser zu den Eingängen, um so einen Lockstrom zu erzeugen. Die Eigenschaft der Fische, gegen den Strom zu schwimmen, macht diese Eingänge besonders attraktiv für sie.

 

Fischtreppe

Fischtreppe

Hierbei handelt es sich um eine offene Betonrinne mit einer Neigung von etwas weniger als 4° ( 1m Anstieg auf 15m Länge ). Der oberwassereinstiege Abschnitt hat eine Länge von ca. 200m. Er besteht aus 37 hintereinander andeordneten Becken, die miteinander durch vertikale Schlitze verbunden sind. Währen des anstrengenden Aufstiegs können sich die Fische in den einzelnen Becken ausruhen.

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